Nr.  Datum  Beschreibung Alarm-
zeit
Einsatz-
ende
 02  25/26.02.08 Brandeinsatz :
Großfeuer vernichtet Lager in Einhausen  
 17:24  10:30
 KdoW  TLF 16/25  HLF 8  LF8/P  MTW 1  MTW 2  Ösa Schlauchanhänger  Sonstige
X X  X  X  X  X X   -  

X

Im Einsatz waren folgende Feuerwehren:

Lorsch:
KdoW, LF 16/12, LF 16/TS, GTM 22,
GW-N, MTW 1, MTW 2, WLF+AB Tank

Bensheim:
KdoW Stbi, KdoW, TLF 20/45, DLK 23/12,
LF 16/12, GW-N, GW-AS 2. LF 16/12, SKW

Biblis: LF, GW-N

Groß-Rohrheim: MTF, LF 10/6, LF 16/12, GW-N

Heppenheim: FLF

Lampertheim: WLF 1, WLF 2 jeweils mit Schaummittel

WF Ciba Lampertheim: WLF mit Schaummittel

Meßeinheit Bürstadt:
Bürstadt:
ELW, GW-StrSt,

Bobstadt:
GW-ABC ErkKW

Kreis Bergstraße:
Florian Bergstraße 01
Florian Bergstraße 02
Florian Bergstraße 03
Florian Bergstraße 05
Florian Bergstraße 06
Florian Bergstraße 12
(+ MTW Fürth, Rimbach und Mörlenbach)

RP Darmstadt: KdoW (Hessen süd 02)

Gemeinde Einhausen:
Bürgermeister
Bauhofleiter

Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße:
Bereitschaftsdienst

Wasserbeschaffungsverband Riedgruppe OST:
Bereitschaftsdienst

Rettungsdienst:
RTW 91/83
Bergstraße 100/01
DRK OV Einhausen: MTW, KTW
DRK OV Lorsch:   MTW, KTW
DRK OV Heppenheim: ELW, MTW, RTW?, LKW

Polizei:
mehrere Streifen und ein Hubschrauber

 

Einhausen/Bergstrasse. Ein Großbrand in Einhausen hielt gestern die Feuerwehren von Einhausen, Lorsch, Bensheim, Heppenheim, Biblis und Bürstadt in Atem. Ãœber 120 Brandschützer waren unter Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Christoph Röll im Einsatz, um das Feuer zu löschen, das in der Lagerhalle eines kunststoffverarbeitenden Betriebes in der Industriestraße ausgebrochen war.

Die Ursache des Brandes, der gegen 17.30 Uhr gemeldet worden war, blieb bis gestern Abend noch unklar. Personen wurden nicht verletzt.

Die Feuerwehrleute hatten stundenlang zu tun. Selbst gegen 19.30 Uhr war das Feuer nach Aussage von Polizeipressesprecher Sven Teuteberg noch nicht gänzlich unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten sollten bis heute Vormittag andauern.

Fünf Messfahrzeuge - auch ein Hubschrauber - waren unterwegs, um Gefahrstoffmessungen vorzunehmen. Nach ersten Erkenntnissen bestand keine Gefahr für die Bevölkerung. Die Proben sollten am Abend in einem Speziallabor in Mannheim ausgewertet werden.

Die Polizei hatte dazu aufgerufen, wegen des starken Rauches - die schwarze Wolke war bis nach Bensheim zu sehen - , Fenster und Türen geschlossen zu halten. Der Großbrand zog aber sehr viele Schaulustige an.

Ãœber die Höhe des Sachschadens gab es bis zum Redaktionsschluss noch keine Angaben. sch

Bergsträßer Anzeiger
26. Februar 2008

 Einige Zahlen und Fakten zum Großbrand

- Insgesamt waren nahezu 40 Feuerwehrfahrzeuge aus 9 verschiedenen Feuerwehren (ohne Fahrzeuge der Brandaufsichtsbehörde) und 9 Fahrzeuge des Rettungsdienstes an der Einsatzstelle.

- Die Nachlöscharbeiten dauerten bis Dienstag vormittag (10:30 Uhr) an. Für Einsatzleiter Christoph Röll war der Einsatz erst am Dienstag abend gegen 17:00 Uhr beendet. Insbesondere seine ruhige und besonnene Vorgehensweise wurde von allen Seiten lobend hervorgehoben.

- Die Auswertung der Proben, die von den Meßeinheiten am Brandort und in den umliegenden Gemeinden genommen wurden, traf noch am Montag gegen 23:45 Uhr per Fax ein. Es konnten zwar erhöhte, aber keine kritischen Konzentrationen festgestellt werden.

- Insgesamt waren über 40 Atemschutzgeräteträger mit Pressluftatmern an vorderster Front im Einsatz, später wurde mit Filtern gearbeitet.

- Gelöscht wurde mit 4 Schaum-Wasserwerfern, 6 Schaumrohren und zeitweise bis zu 9 weiteren Strahlrohren, unter anderem auch von der Drehleiter der FF Bensheim und vom Hubsteiger der FF Lorsch aus.

- Insgesamt wurden 3880 l Schaummittel verbraucht, das entspricht etwa einem Gesamtvolumen von 2500 m3 Schaum.

- Der Löschwasserdurchfluß betrug zeitweise bis zu 11.000 l pro Minute.
- Der Pegelstand in den Reservoiren des Wasserwerkes Riedgruppe Ost sank deutlich ab, aus der Weschnitz wurde ebenfalls Löschwasser gefördert.

- Insgesamt waren über 1.200 m Schlauchmaterial ausgerollt.

- Löschwasser und Schaum drangen auch in den Keller einer benachbarten Halle ein. Noch während der Nacht wurde der Keller mit Tauchpumpe und Wassersaugern weitgehend trockengelegt.

- Die Rettungsdienste versorgten die zahlreichen Einsatzkräfte am Abend mit Tee und Kaffee, Getränken und Brötchen.

- Gerätewart Günter Schmitt von der FF Einhausen war am Dienstag rund 12 Stunden lang voll beschäftigt, um die Arbeitsgeräte und Materialien zu reinigen und die Fahrzeuge zu bestücken.

- Seine Mitstreiter aus der Atemschutzwerkstatt waren ebenfalls rund 20 Stunden zugange, auch noch während der Brandnacht selbst, um die Pressluftatmer und die Atemschutzmasken wieder in einen einsatzbereiten Zustand zu versetzen. Die Aufräumarbeiten im Feuerwehrhaus sind immer noch nicht vollständig abgeschlossen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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